Archive for 2011/02/04

Indigenous population of Brazil


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My precious friend Jussara Luna
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Mein Dank gilt dir im Besonderen.
Ohne dich und dein besonderes Einfühlungsvermögen,
hätte ich mich nicht entschlossen, einen neuen Space zu eröffnen.
Danke für deine sehr kostbare und treue Freundschaft.PhotobucketPhotobucketPhotobucket
Ich weiß wie wichtig dir das Schicksal
der indigenen Bevölkerung Brasiliens ist.
Sie sind deine Seele
Ich danke Dir,
dass Du mein Interesse und mein Gefühl
für diese Menschen und ihr Schicksal
geweckt hast.
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Nach der gängigsten Theorie liegt der Ursprung der indigenen Völker Brasiliens in Asien. Während der letzten Eiszeit wanderten Menschen über die Beringstraße nach Nordamerika und besiedelten den Kontinent. Wahrscheinlich gab es zu einem kleinen Teil auch Immigration von Südostasien und Melanesien aus. Im Laufe der Zeit gelangten sie über den schmalen Landstreifen des heutigen Panama nach Südamerika, u.a. auch nach Brasilien.
Allerdings gibt es auch Argumente gegen diese Theorie. Geht man davon aus, dass sich die Einwanderer mit einer Geschwindigkeit von einem Kilometer pro Jahr ausbreiteten, hätten die Siedler von Alaska bis nach Pará mindestens 20.000 Jahre benötigt. In Piauí wurden allerdings archäologische Funde entdeckt, die etwa 60.000 Jahre alt sind. Weitere Fundorte erstrecken sich bis in die argentinischen Pampas, wo die Funde auf über 10.000 Jahre Alter geschätzt werden. Auch ein Fund von über elftausend Jahre alten menschlichen Gebeinen im brasilianischen Luzia, Minas Gerais, belastet diese Theorie. Das Skelett weist deutlich polynesische Züge auf, was auch auf eine Bevölkerung aus dem südpazifischen Raum hindeutet. Diese Umstände verlangen eine Erweiterung der bisher angenommenen Theorie.
Das einschneidendste Ereignis in der Geschichte der brasilianischen Urvölker ist wohl die Ankunft der Europäer um 1500 und die darauffolgende Kolonialisierung Amerikas.
Verbindungen (zumeist ohne offizielle Ehe) zwischen Portugiesen und Einheimischen oder Sklaven waren nicht ungewöhnlich und so begann schon früh in der Geschichte eine Verschmelzung der Ethnien und Kulturen.
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20. Jahrhundert

Zu Anfang des 20. Jahrhunderts sank die Zahl der rein indigenen Bevölkerung Brasiliens erstmals unter 1 Million. Nur noch etwa 500000 Indianer leben heute in Brasilien. Es gibt circa 200 Volksgruppen, die verschiedene Sprachen sprechen. Durch die Rodung des Regenwaldes wird der Lebensraum dieser Volksgruppen immer mehr verkleinert. Aber die Brandrodung des Regenwaldes zeigt sich auch für Krankheitsepidemien, Umsiedlung und das Zerstören ihrer Kultur verantwortlich. Ihre Rechte sind zwar durch Gesetze geregelt, doch viele missachten sie einfach. Zum Schutz der Volksgruppen, viele sind in den letzten 50 Jahren ausgestorben, wurde die Behörde FUNAI (Fundação Nacional do Índio) gegründet, die aber auch nicht allein für den Schutz sorgen kann und deshalb oft kritisiert wird. Gegründet wurde die FUNAI 1910 von Cândido Rondon als “Serviço de Proteção ao Índio” (kurz SPI; deutsch: Dienst zum Schutz der Indios) “, eine Organisation zum Schutz der indigenen Völker Brasiliens. Rondon war bis 1930 zugleich der erste Vorsitzende der Stiftung. Die FUNAI untersteht dem brasilianischen Justizministerium.
Die rechtliche Grundlage für die indigene Bevölkerung Brasiliens ist im “Estatuto do Indio” (Indianerstatut) geregelt. Dieses Statut ist für die indigene Bevölkerung gültig und ist dem brasilianischen Zivilgesetzbuch für “Nicht-Indigene-Bevölkerung” gleichgestellt. Das brasilianische Indianerstatut verfügt über die zivil- und strafrechtliche Situation der indigenen Bevölkerung. Dabei wird unterschieden ob es sich um “zivilisierte” oder “wilde” Indianer handelt.
Als zivilisierte Indianer werden die Ureinwohner, die nach Bräuchen und Art der westlichen Bevölkerung leben, eingestuft. Also zum Beispiel: Geld als Zahlungsmittel verwenden, Portugiesisch sprechen, in Städten oder Ortschaften leben, Auto fahren, als Angestellte arbeiten, usw. Als wilde Indianer werden Ureinwohner, die keinen oder seltenen Kontakt zur “Außenwelt” haben, nach ihren Riten und Gebräuchen leben und die mit den westlichen Umgangsformen nicht oder wenig vertraut sind, eingestuft. Wilde Indianer sind gesetzlich nicht handlungsfähig, sie sind vom Staat bevormundet. Rechtsgeschäfte, die von “Fremden” mit “wilden Indianern” abgeschlossen worden sind, sind nicht rechtsgültig, mit der Ausnahme, dass der Indianer die gesamte Tragweite des Geschäftes verstanden hat und ihm daraus keine Nachteile entstanden sind oder entstehen werden. Strafrechtlich ist ein “wilder Indianer” nicht belangbar. Begeht ein “wilder Indianer” ein Strafdelikt, muss dennoch von einem Anthropologen abgeklärt werden, ob der entsprechende Indianer genügend “zivilisiert” ist, dass er den strafbaren Charakter seiner Handlung nach “westlichen Gebräuchen” kannte oder nicht. Für Delikte, die von “wilden” Indianern in ihrer eigenen Umgebung bzw. in ihrem Stamm verübt wurden, toleriert das Indianerstatut die Gerichtsbarkeit des entsprechenden Stammes. Das bedeutet, dass der Stamm selbst Gericht halten kann, wobei aber durch das Indianerstatut verstümmelnde und grausame Strafen, wie auch die Todesstrafe verboten sind. “Zivilisierte” Indianer unterliegen der gängigen Rechtsprechung des brasilianischen Staates, wobei das Indianerstatut vorsieht, dass strafrechtlich verurteilte Indianer möglichst eine Strafe in Halbgefangenschaft und in einer Zweigstelle der FUNAI die geografisch in der Nähe des Wohnortes des Verurteilten liegt, verbüßen können. Voll integrierte Indianer verbüßen eine Strafe wie sonstige strafrechtlich Verurteilte. Nebst dem anthropologischen Gutachten hat der entsprechende Richter einen großen Spielraum für sein eigenes Ermessen.
Noch heute werden in Brasilien regelmäßig Indianerstämme, die bisher keinen Kontakt zur “Außenwelt” hatten, entdeckt, in den meisten Fällen beim Überflug des Amazonischen Regenwaldes in geringer Höhe. PhotobucketPhotobucketPhotobucket

"STOP Belo Monte"


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This collage from Jussara Luna

http://amazonwatch.org/

persönliche Mitteilung  meiner Freundin Jussara Luna

die in Brasilien lebt

an mich

Diese Kinder, die dem indigenen Kayapo Stamm angehören, sie leben in der Region
Rio Xingu, sie sind ernst zu diesem Zeitpunkt bedroht.
Regierung Brasilianische Zu jeder Zeit konnte initiieren
Baubeginn der Belo Monte Staudamm.

http://amazonwatch.org/

indisches Territorium in der Rio Xingu (ein Nebenfluss des Amazonas).
Auswirkungen auf unsere Gemeinden, irreparablen Umwelt-und Klimaschutz .
Wir sind in einem kritischen Moment in der Kampagne: "STOP Belo Monte"
Letzte Woche gab die brasilianische Regierung eine partielle Lizenz
für die Zerstörung der Wälder (Abholzung)
um den Staudamm zu bauen.
Es ist eine sehr ernste Situation.



Ich liebe dieses Lied.

Hoffentlich können die Cherokee dieses Lied aus vollem Herzen singen.

So viel zum Hoffen – Lieben – Vergeben – Leben und Verzeihen !

Unendlich was diesen Ureinwohner angetan wurde .

Ich bewundere diese Menschen ,

sie haben noch Lieder die es wert sind zu hören

 

I love this song.
Hopefully, the Cherokee sing this song with all my heart.
So much for hope – love – forgiveness – forgiveness and life!
Infinity which this was done to indigenous people.
I admire these people,
they have songs that are worth listening to