Archive for October, 2010

Erica Jong (Autobiographisches)


haende_liebe

Die Liebende in diesen Gedichten

bin ich;

der Arzt

Liebe.

Er erscheint

als Ehemann, Liebhaber

Analytiker & Muse,

Als Vater, Sohn

& vielleicht sogar Gott

& gewiß als Tod

  

All dies ist wahr.

 

 

Der Mann zu dem du dich

im Dunkel umdrehst

ist viele Männer.

  

Dies ist ein offenes Geheimnis

das Frauen teilen

& doch verbergen wollen

als ob

sie es dann vor sich selber

verbergen könnten.

 

 

Ich will nichts verbergen.

 

 

Ich schreibe nackt.

Ich nenne Namen.

Ich bin ich.

Der Name des Arztes ist Liebe


Biographie Marc Chagall (1887-1985)


Poetische Malerei
Chagall war ein Poet jenseits von allen Stilen, ein Träumer, Exot und Phantast zugleich.
Er war zeit seines Lebens ein Außenseiter und künstlerischer Eigenbrödler.
Als Jude verachtete er das alte Bilderverbot, als Russe überwand er die Selbstgenügsamkeit.
Er misst sich formal mit der Weltkunst, doch seine Themen findet er in der dörflichen Welt seiner russischen Heimat.
Seine Bilder sind Märchen, inszenierte Augenfeste. Chagall ist ein Wanderer zwischen den Welten, der süchtig ist nach Harmonie.
1887 Marc Chagall wird am 7. Juli als ältestes von 9 Kindern einer jüdischen Familie in Weißrussland geboren.
1906 wird er Schüler im Atelier des Malers Jehuda Pen.
1907 Besuch der Schule der kaiserlichen Gesellschaft zur Förderung der Künste.
1909 lernt Bella Rosenberg, seine künftige Frau kennen.
1910 geht nach Paris und ist von der intensiven Farbigkeit van Goghs und der Fauves fasziniert.
1912 Teilnahme am Salon der Unabhängigen und am Herbstsalon.
1914 Erste Einzelausstellung in Berlin. Reist von Berlin nach Witebsk, wird vom Ausbruch des 1. Weltkrieges überrascht, verliert fast alle in Berlin und Paris zurückgelassenen Bilder.
1915/16 Heiratet Bella- Ausstellungen in Moskau und Petrograd.
1917/18 gründet in Witebsk eine moderne Kunstschule.
1921 arbeitet als Zeichenlehrer in Kriegswaisenkolonie bei Moskau.
1922 verlässt endgültig Russland und reist nach Berlin. Prozessiert wegen der 150 in Berlin zurückgelassenen Bilder, die inzwischen verkauft wurden.
1923 übersiedelt nach Paris .Fertigt Illustrationen für den Verleger Vollard.
1926 erste Einzelausstellung in New York. Gouachen für eine Zirkusmappe.
1930 Auftrag durch Vollard zur Bibelillustration
1932 reist nach Holland und sieht erstmals die Radierungen Rembrands.
1933 Kunsthalle Basel – große Retrospektive.
1933/34 Spanien – fasziniert von El Greco.
1937 wird französischer Staatsbürger- etliche seiner Bilder werden beschlagnahmt
1939 erhält den Carnegie Preis für Malerei.
1942 entwirft die Ausstattung von Massines Tschaykowski Ballett “Aleko”.
1944 seine Frau Bella stirbt. Chagall kann monatelang nicht mehr malen.
1945 Ausstattung des Strawinsky Ballets ” der Feuervogel”
1946 /47 Retrospetiven im Museum of modern art,im Pariser Musée National d’Art Moderne, Amsterdam und London.
Marc Chagall 1887-1985
Marc Chagall, Ingo F. Walther und Rainer Metzger
Taschen Verlag – 1999-12 – Broschiert
1948 Rückkehr nach Paris. erhält den Grafikpreis auf der 25. Biennale in Venedig
1950/56 Niederlassung in Vence. Erste Skulpturen, heiratet Walentina Brodsky, Ausstellung in Turin, Griechenlandreise, Ausstellungen in Hannover, Basel und Bern.
1957 Eröffnung des Chagall Hauses in Haifa. “Die Bibel” erscheint.
Bilder:
1958 Stattet das Ravel Ballet ” Daphnis und Cloe für die Pariser Oper aus. Glasfensterentwürfe für die Kathedrale in Metz.
Daphnis und chloe
Daphnis und Chloe
Marc Chagall
Prestel – 2003-07 – Gebundene Ausgabe
1959 Ehrendoktor der Universität Glasgow. Ehrenmitglied der ” American Academy of Arts and Letters”. Ausstellungen in München, Paris und Hamburg.
1960 erhält zusammen mit dem Maler Kokoschka den Erasmus Preis in Kopenhagen. Fenster für die Synagoge der Haddasah- Uniklinik in Jerusalem.
1962 beendet die Fenster für die Kathedrale in Metz
1963/64 Retroseptiven in Tokio und Kioto. Reist nach Washington und New York. Glasfenster im Hause der vereinten Nationen. Beendet Deckengemälde in der Pariser Oper.
1965/68 Ausstattung “Zauberflöte”, Wanddekorationen in Tokio und Tel Aviv, Mosaikwand und Wandfelder für das neue Parlament in Jerusalem, beendet “Exodus”, entwirft die 3 “Gobelins für das Parlament in Jerusalem, Mosaik für die Universität Nizza.
1970 Glasfenster im Züricher Frauenmünster werden eingeweiht. Ausstellung “Hommage á Chagall” im Pariser Grand Palais.
1972 Beginn des Mosaiks für die First National Bank in Chicago.
1974 Einweihung der Fenster der Kathedrale von Reims.
1975/76 Wanderausstellung in 5 japanischen Städten.
1977/80 Erhält großes Kreuz der Ehrenlegion, beginnt mit den Fenstern für die Kirche St. Stephan in Mainz. Ausstellungen international.
1981/82Grafiken werden in Hannover, Paris , Zürich ausgestellt. Retrospektive in Stockholm und Dänemark.
1984 Retrospektiven im Pariser Centre Pompidou, in Nizza, Rom Basel.
1985 Grosse Retrospektive in der Royal Academy of Arts in London und im Philadelphia Museum of Art.
am 26. März stirbt Chagall in Saint-Paul-de Vence.

Wedding 1910


Spaziergang


 Klaus Konieczka_GraureiherKlausKonieczka_Graureiher

 

Spaziergang

Einsam ist es geworden am See

Wildgänse und Kraniche nach Süden gezogen

nur ein letzter Graureiher

trauert dem Sommer nach

 

Der Wind bläst kalt durchbraunes Schilf –

ich ziehe die Jacke fester um mich

und halte vergebens Ausschau

nach wärmenden Erinnerungen

                              Gerhard Rombach


Biographie Osman Hamdi bey


Osman Hamdi Bey 30.08.1842 de İstanbul’da doğar.

1856’da Mekteb-i Maarif-i Adliye’de öğrenime başlar ve birkaç yıl sonra hukuk öğrenimi amacıyla Paris’e gönderilir. Pariste bir süre hukuk öğrenimine devam eder, sonra güzel sanatlara sevgisinin ağır basmasıyla hukuk ve resmi bir arada yürütmeye karar verir.

1867 de Paris Sergisi’nde görev alır. İstanbul’a

1869 yılında döner, akabinde Mithat Paşa tarafından Bağdat’a gönderilir. İlk arkeolojik çalışmalarını Bağdat’ta yapar. İstanbul’a 1871’de geri döner.

1873 de Viyanda düzenlenen sergiye birinci komiser olarak katılır. İyi dil bilmesinden dolayı

1875’de Dışişleri bakanlığı Protokol Müdür Yardımcısı görevini üstlenir.

1876’da bu görevden alınarak Yabancı Basın Yayın Müdürlüğüne atanır.

1877’de Beyoğlu Altıncı daire Belediye Müdürü olur.

1881 yılında Müzenin başına getirilir. Müzeciliğimiz ilk kez modern anlamda ele alınmaya başlar. Yürürlükte bulunan ”

1874 Asar-ı Atika Nizam- namesini”

1883 yılında yeni baştan düzenleyerek eserlerin yurt dışına çıkarılmasını engelleyen maddeler koydurur. Devlet, arkeoloji ve müzecilik çalışmalarını sürdürürken, ressamlığını ihmal etmemiş, fırsat buldukca resim yapmıştır. Kendisini en mutlu eden anların, resim yapabildiği anlar olduğunu söylemiştir. “Kur’an Okuyan Hoca”, “Silah Tüccarı”, “Kaplumbağa Terbiyecisi”, “Arzuhalci”, “Şehzadebaşı Camisi Avlusunda Kadınlar” ” Feracali kadınlar” “Mimozalı Kadın” “Leylak Toplayan Kız” gibi tabloları onun en ünlü yapıtları arasındadır.

1910 yılında İstanbul’da ölür. Osman Hamdi Bey, son çağ biliminin en seçkin siması ve gerçek anlamda uluslararası ün kazanmış birkaç, sanatçımızdan biridir.


Osman Hamdi bey


 

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Lebensgrund ”Lieben”


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Lieben

Es ist Nicht der Held

Der Stark ist

Oder der Macher

Er lebt Nur halb Sein Leben

Der Mensch

er ist zerbrechlich

Seine Würde antastbar

Ein Jedem Tag

Auch WENN kein Urteil “es befiehlt

Wie Fallende Blätter im Herbst

Bin ich bewegt von Angst und Tod

Vom Nachbarn und der Not

Die Schwache Lässt mich zweifeln

Und stellt Fragen an mein Lieben

She Fühlt mit mir und vergibt she

Wie Sonnenlicht DEM kalten Winter

In meiner Schwache liegt der Mut

Zum Lachen und zum Weinen

W. Buchhorn

Buch

Lebensgrund “Lieben”


Balde sehe ich Rickchen wieder


Balde seh ich Rickchen wieder,
Balde bald umarm ich sie,
Munter tanzen meine Lieder
Nach der süßten Melodie.

Ach, wie schön hats mir geklungen,
Wenn sie meine Lieder sang!
Lange hab ich nicht gesungen,
Lange, liebe Liebe, lang.

Denn mich ängsten tiefe Schmerzen,
Wenn mein Mädchen mir entflieht,
Und der wahre Gram im Herzen
Geht nicht über in ein Lied.

Doch jetzt sing ich, und ich habe
Volle Freude süß und rein.
Ja, ich gäbe diese Gabe
Nicht für aller Klöster Wein.

Johann Wolfgang v. Goethe


Nimm den Frühling mit


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Nimm den Frühling mit
wenn du gehst
und diesen Sommer
den wir so liebten

Nimm die Sehnsucht mit
die mich verzehrt
und die Träume ohne die es
kein Leben gibt

Nimm die Hoffnung mit
die spät zu mir kam
und viel zu früh
verblasste

Nimm mein Leben mit
wenn du gehst
meine Träume
meine Hoffnung

Und mein Herz

G.Rombach