Stiller Morgen


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Stiller Morgen

Ödnis. Leere, Schweigen

Dazu die Sonne

Unerbittlich heiß

Die Nächte kalt

So erscheint uns die Wüste im Geist

 

Die ersten Schritte

Sind beschwerlich

Voll Neugierde und Kraft

Nach Stunden schaut ein neuer Blick

Ein erster unter vielen alten

 

Die Wüste lebt

An ausgewählten Stellen keimt das lichte Grün

Hauchzart

Und breitet nach dem sanften Regen

Einen breiten Teppich aus

Für Tage

 

Dann in der Nacht

Herrscht keine Einsamkeit

Das helle Band der Sterne

Wird zum tröstenden Begleiter

Einem nahen Freund

Der seine weiten Arme um mich schlingt

 

Viel später

Ganz verloren aus der Zeit

Erst auf den hohen Dünen

Wird´s still

Der Wind ruht aus

und aller Sand fällt sanft zu Boden

Als ob er schlafen will

 

Das Licht der späten Sonne

Zeigt scharf den Grat

Vom Wind zuvor geschaffen

Und malt die Dünen

Rot und schwarz

Im Herzen wird es still und weit

 

Und still und weit

Bricht Dank aus meiner Brust

Und eine kleine Träne sagt

Adieu

Wolfgang Buchhorn

One response

  1. Jussara Luna

    Very beautiful entry my dear Helga,I wish you a nice day, hugsJussara

    2010/09/08 at 1:16 am